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Päonienschau
Katsukawa Shunchō
um 1785
Der Farbholzschnitt Päonienschau von Katsukawa Shunchō (1726–1792) ist eines von 180 Meisterwerken, das 2012 mit der Schenkung der Sammlung Otto Riese in den Besitz des Museum Angewandte Kunst gekommen ist. Dargestellt sind drei elegante junge Damen und ein Mädchen bei der äußerst beliebten Pfingstrosenschau, die traditionell im vierten und fünften Monat des Mondkalenders in Nishigahara, einem ländlichen Vorort Edos (früherer Name der Stadt Tokio), stattfand. Shunchō zeigt, wie diese eleganten und offensichtlich wohlhabenden Damen gemeinsam durch einen öffentlichen Garten schlendern. Dabei konkurrieren ihre floral gemusterten und aufwendig gestalteten Kimonos mit der prachtvollen Blüte der Pfingstrosen, die ein symbolischer Ausdruck für die Eleganz der dargestellten Damen sind.
Katsukawa Shunshō war ein Ukiyo-e-Künstler, der sich durch seine realistischen Porträts von Kabuki-Schauspielern und Sumo-Ringern, die in seinen Werken sogar an Gesicht und Körper erkennbar waren, einen Namen machte. Zudem wurde er durch seine Ukiyo-e Farbholzschnitte mit Darstellungen schöner und eleganter Frauen bekannt, die er mit akribischer Detailgenauigkeit porträtierte.
Die Kunst des Ukiyo-e entstand während der Edo-Zeit (1603–1868), in der sich Japan über zweihundert Jahre von der restlichen Welt isolierte, und hatte Lebensgenuss und die elegante Welt der Vergnügungen zum Inhalt. Die Darstellungen dieser heiteren und vergänglichen Welt werden Ukiyo-e genannt.
Titel
Päonienschau
Beteiligte
Katsukawa Shunchō (Künstler)
Datierung
um 1785 (Herstellung)
Geografischer Bezug
Herstellungsort: Japan
Material / Technik
nishiki-e mit karazuri
Maße
Blattmaß:
ōban 36,5 × 25 cm
Objektbezeichnung
Sammlungsbereich
Inventarnummer
17358
Creditline
Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main
Zugang
Ankauf; 31.12.2012; Sammlung Otto Riese
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